Wer liebt sie nicht – diese hauchdünnen, goldbraunen Crêpes, die auf dem Weihnachtsmarkt oder Jahrmarkt so verführerisch duften? Wenn du so bist wie ich, hast du dir bestimmt schon mal gewünscht, Crêpes wie vom Profi auch daheim zu zaubern. Ich habe genau das getan und mir einen XXL-Crêpes-Maker (ein Crepe Maker mit Antihaftbeschichtung, 1.200 Watt und 32 cm Durchmesser) in die Küche geholt. In diesem Blogbeitrag berichte ich dir in lockerer Runde von meinen Erfahrungen mit dem Gerät, zeige dir die Vorteile und gebe praktische Tipps. Ob du eine Familie hast, Single bist oder als Kochanfänger einfach etwas Neues ausprobieren willst – vielleicht kann ich dich ja für eine kleine Crêpe-Party in der heimischen Küche begeistern!
Vorteile des XXL-Crêpes-Makers -Crepe Maker
Warum überhaupt ein spezielles Crêpe-Gerät, wenn man Pfannen zu Hause hat? Diese Frage habe ich mir anfangs auch gestellt. Doch der XXL-Crêpes-Maker bringt ein paar handfeste Vorteile mit, die ihn für Crêpe-Fans extrem attraktiv machen:
- Extra große Fläche (32 cm Durchmesser): Das Gerät bietet eine große Backfläche von satten 32 Zentimetern. Das ist wirklich XXL und ermöglicht dir Crêpes in Original-Jahrmarkt-Größe! In meiner Küche hatte ich bisher nur Pfannen mit max. 28 cm – der Unterschied mag nach wenig klingen, aber diese zusätzlichen Zentimeter sorgen dafür, dass man große, dünne Crêpes wie vom Weihnachtsmarkt hinbekommt. Auf der Fläche ist auch Platz für Kreativität: Ob süße Crêpes mit Obst und Schokocreme oder herzhaft gefüllte Varianten, alles passt locker drauf, ohne dass Teig überläuft. Sogar Pancakes oder Tortillas lassen sich darauf zubereiten, denn die Fläche ist schön gleichmäßig beheizt und groß genug.
- Antihaftbeschichtung für easy Handling: Nichts ist frustrierender als Teig, der festklebt. Zum Glück hat der Crêpes-Maker eine hochwertige Antihaft-Beschichtung, an der wirklich nichts anbrennt oder anklebt. In meinem Praxistest konnte ich den ersten Crêpe ohne jegliches Einfetten backen – und siehe da: Der Teig ließ sich spielend leicht wenden und nichts blieb haften. Die Antihaft-Oberfläche sorgt außerdem für eine gleichmäßige Bräunung; es gibt keine Hotspots, an denen der Teig verbrennt, während er woanders noch blass ist. Und ein zusätzlicher Bonus: Die Reinigung ist kinderleicht. Einmal mit einem feuchten Tuch drüberwischen und die Platte ist wieder sauber. Eingebrannte Teigreste? Fehlanzeige.
- Stufenlose Temperaturregelung: Jeder hat so seine Vorlieben – der eine mag Crêpes hell und weich, der andere braun und leicht knusprig. Der XXL-Crêpes-Maker bietet einen stufenlosen Temperaturregler, mit dem du die Hitze fein einstellen kannst. Kein simples „An/Aus“, sondern ein Drehrad, mit dem du von niedriger Wärme (für schonendes Backen oder zum Warmhalten) bis hin zu hoher Hitze (für schnelles Ausbacken) alles stufenlos wählen kannst. In meinen Tests habe ich schnell meinen Favoriten gefunden: etwa 3/4 der Maximalleistung ergaben schön goldene Crêpes in ca. 1–2 Minuten Backzeit pro Seite. Laut Hersteller deckt der Regler etwa 50 bis 230 °C ab, so dass du für jeden Teig (dünner Crêpe-Teig oder dickerer Pancake-Teig) die ideale Temperatur findest. Eine kleine Kontrollleuchte zeigt an, wann die Platte die gewünschte Temperatur erreicht hat – sehr praktisch, weil du genau weißt, wann du den Teig aufgießen kannst.
- Leistungsstarke 1.200 Watt – schnelles Aufheizen: Ungeduldige Naschkatzen aufgepasst: Mit 1.200 Watt heizt der Crepe Maker richtig flott auf. In der Praxis bedeutet das, dass die Platte in wenigen Minuten auf Temperatur ist. Bei meinem Gerät geht nach etwa 3 Minuten die „bereit“ Lampe an – Zeit für den ersten Schöpflöffel Teig! Diese Power merkt man auch daran, dass der Crêpe-Maker die Hitze gut hält, selbst wenn kalter Teig draufkommt. Nichts ist schlimmer als ein Eisen, das ewig braucht oder beim Backen an Temperatur verliert. Hier bleibt die Performance konstant, was besonders hilfreich ist, wenn man für mehrere Leute nacheinander backt. Für spontane Dessert-Gelüste oder wenn die Kinder ungeduldig um einen herum springen, ist das schnelle Aufheizen Gold wert. Perfekt auch für gesellige Abende: Wenn Freunde zu Besuch sind, kann man ruckzuck eine Crêpe-Runde starten, ohne lange Vorheiz-Wartezeit.
- Einfache Handhabung & inklusive Zubehör: Der XXL-Crêpes-Maker macht es Anfängern leicht, denn er kommt mit dem nötigen Zubehör: Im Lieferumfang waren bei mir ein Teigverteiler (dieses T-förmige Holzwerkzeug zum Teig-Verstreichen), ein Crêpes-Wender (eine lange Holzspatel zum Lösen und Wenden), sogar eine kleine Kelle zum Dosieren des Teigs und ein Pinsel. Sprich, ich konnte sofort loslegen, ohne extra Zubehör kaufen zu müssen. Die Holz-Tools sind perfekt auf das Gerät abgestimmt: Sie haben genau die richtige Größe für die 32 cm Platte und zerkratzen die Beschichtung nicht (Holz ist schonend zur Oberfläche). Die Handhabung ist dann wirklich simpel: Gerät einstecken, Temperatur wählen, warten bis die Lampe signalisiert „bereit“, dann mit der Kelle Teig draufgeben und zügig mit dem Teigverteiler in kreisenden Bewegungen verstreichen. Anfangs hatte ich Sorge, das sei schwierig (man kennt ja die flinken Marktleute, die das in Sekunden hinkriegen), aber keine Panik: Nach ein, zwei Versuchen klappt das Verteilen überraschend gut – der Trick ist, den Verteiler flach aufzusetzen und ohne Druck zu drehen. Und falls es beim ersten Crêpe nicht perfekt rund wird, kein Problem: der erste Crêpe ist zum Probieren da. Das Wenden gelingt dank der antihaftbeschichteten Platte ebenfalls leicht. Mit dem flachen Holzspatel gleitet man unter den Rand und hebt den Crêpe an. Im Vergleich zur Pfanne muss man hier nichts schwungvoll in die Luft werfen – deutlich entspannter für Anfänger!
Zusammengefasst punktet der XXL-Crêpes-Maker mit einer großen, gleichmäßig heißen Fläche, sehr einfacher Bedienung und schnellen Ergebnissen. Durch die Antihaftbeschichtung und das mitgelieferte Zubehör sinkt die Hemmschwelle, es einfach mal auszuprobieren. Das Gerät macht es wirklich leicht, in kurzer Zeit einen Stapel leckerer Crêpes für Familie oder Freunde zu zaubern.

Praxiserfahrungen: Crêpe backen daheim, klappt das? – Crepe Maker
Nachdem die Theorie so vielversprechend klang, war ich natürlich gespannt auf die Praxis. Direkt am ersten Wochenende nach Lieferung habe ich eine kleine Crêpe-Session in meiner Küche veranstaltet. Hier berichte ich, wie es gelaufen ist – ehrlich und persönlich.
Der erste Versuch: Ich gebe zu, ich war leicht nervös, als ich den Crepe Maker zum ersten Mal eingeschaltet habe. Würde ich den Teig richtig verteilen können? Verbrenne ich gleich den ersten Crêpe? Um mich langsam ranzutasten, habe ich zunächst den Temperaturregler auf mittel gestellt und die Platte mit ganz wenig Butter eingepinselt (obwohl Antihaft, schaden ein paar Tropfen Butter für den Geschmack nie). Als die Kontrollleuchte „bereit“ anzeigte, hab ich eine Kelle Teig in die Mitte gegossen. Sofort fing der Teig an zu brutzeln. Jetzt kam der spannende Moment: Mit dem Holz-Teigverteiler habe ich versucht, den Teig kreisförmig auszubreiten. Das erste Ergebnis war… na ja, sagen wir rustikal: etwas ungleichmäßig und nicht ganz rund. Aber: der Teig hat nicht geklebt und ließ sich nach kurzer Zeit gut lösen. Ich habe ihn sicherheitshalber mit dem Spatel halbiert und in zwei Teilen gewendet (sozusagen gefaltet gewendet), um kein Desaster zu riskieren. Der allererste Crêpe war optisch mittelprächtig, aber geschmacklich schon top – dünn, weich und lecker. Und er war ruckzuck verputzt, „Qualitätskontrolle“ sozusagen.
Übung macht den Meister: Beim zweiten und dritten Crêpe hatte ich den Bogen schon viel besser raus. Ich drehte die Temperatur etwas höher, weil ich merkte, dass der erste ruhig mehr Bräune vertragen konnte. Mit etwas Übung wurde auch das Verteilen gleichmäßiger – man entwickelt ein Gefühl dafür, wie viel Teig man mit der Kelle nehmen muss, damit die Fläche optimal bedeckt ist (bei 32 cm Durchmesser war für mich eine gut gefüllte kleine Schöpfkelle ideal, etwa 3/4 voll). Wichtig ist, den Teigverteiler sofort anzusetzen, sobald der Teig auf der heißen Platte ist, und zügig zu kreisen. Schon der zweite Crêpe war viel runder und dünner. Beim Wenden merkte ich: Durch die gute Beschichtung löst sich der Rand von selbst, sobald die Unterseite fertig ist. Ich konnte den Crêpe fast mit den Fingern anfassen (Vorsicht, heiß!) und umdrehen – aber der Holzspatel ist natürlich sicherer. Die Unterseite war schön goldgelb. Ein paar Sekunden auf der zweiten Seite – fertig. Jetzt schnell mit etwas Zucker und Zimt bestreut, zusammenklappen… mmh, perfekt!
Crêpe-Party im Freundeskreis: Einige Wochen später habe ich den Crêpes-Maker beim Geburtstags-Brunch einer Freundin zum Einsatz gebracht. Wir haben quasi eine kleine Crêpe-Station aufgebaut: verschiedenste Toppings und Füllungen bereitgestellt (von Nutella, Obst und Sahne bis zu Schinken, Käse und Pesto) und jeder durfte sich seinen Crêpe selbst zusammenstellen. Das Gerät lief dabei auf mittlerer Stufe, was gut funktionierte, um kontinuierlich Crêpes zu backen, ohne dass sie zu dunkel wurden. Die Gäste – darunter auch absolute Küchen-Neulinge – hatten ihren Spaß beim Teig-Verstreichen und Wenden. Es gab viel Gelächter, wenn ein Crêpe mal nicht perfekt rund wurde, aber am Ende waren alle stolz auf ihre Werke. Das zeigte mir: Der XXL-Crêpes-Maker ist geselligkeitstauglich. Man kann gemeinsam in der Küche stehen und backen, keiner muss abseits am Herd schwitzen. Und die Ergebnisse schmecken allen.
Für Familien mit Kindern: Auch mit Kindern kann das eine tolle Aktion sein. Meine Nichte (8 Jahre alt) durfte unter Aufsicht auch mal einen Crêpe gießen und mit dem Verteiler herumwirbeln. Natürlich muss man bei Kindern gut aufpassen – die Platte wird sehr heiß! –, aber sie war mit Feuereifer dabei und wollte ihren „eigenen“ Crêpe verzieren. Solche Momente sind unbezahlbar. Und weil das Gerät auf dem Tisch stabil steht (rutschfeste Füße sind drunter) und einen relativ niedrigen Rand hat, kommt selbst ein Kind mit dem Spatel gut drunter, ohne irgendwo anzustoßen.
Insgesamt bin ich von meinen Praxiserfahrungen positiv überrascht. Ich hatte mit einer steileren Lernkurve gerechnet, aber der Crêpes-Maker verzeiht viel und motiviert zum Weitermachen. Nach ein paar Crêpes hat man den Dreh raus. Das Erfolgsgefühl, wenn man den ersten perfekten Crêpe schafft – dünn, rund, goldbraun – ist großartig und macht einfach Spaß. Und wenn mal was schiefgeht? Halb so wild, dann wird aus dem zerrissenen Crêpe halt ein kleiner Pfannkuchen-Snack zwischendurch. 😋
Zwei Rezepte für süße und herzhafte Crêpes
Natürlich gehört zu so einem Küchengerät auch das passende Rezept-Repertoire. Ich möchte dir zwei meiner Lieblings-Crêpes-Rezepte vorstellen: eines klassisch süß und eines herzhaft. Beide Rezepte basieren auf einem einfachen Grundteig, der sich vielseitig abwandeln lässt. Wichtig: Du kannst den gleichen Teig für süße und salzige Crêpes verwenden – ich spare im Teig selbst meist den Zucker aus, so klebt nichts an und du bist flexibel beim Belegen. Gesüßt wird dann nach dem Backen durch die Füllung bzw. Toppings.
Rezept 1: Klassische süße Crêpes (mit Zitronenzucker oder Nutella) – Crepe Maker
Diese süßen Crêpes sind ein zeitloser Favorit. Ob ganz pur mit Zucker und Zimt/Zitrone oder üppig mit Schokoaufstrich und Banane – der Grundteig ist immer derselbe und super einfach.
Zutaten (für ca. 8 große Crêpes):
- 250 g Mehl (Weizenmehl Type 405 ist klassisch)
- 3 Eier (Größe M)
- 500 ml Milch
- 1 Prise Salz
- 2 EL geschmolzene Butter (für einen zarteren Teig und mehr Aroma)
- Optional: 1 Päckchen Vanillezucker oder 1–2 EL Zucker (kannst du im Teig weglassen, wenn du flexibel süß/herzhaft bleiben möchtest)
Zubereitung:
- Teig anrühren: Gib Mehl, Eier, Milch, Salz und die geschmolzene (abgekühlte) Butter in eine Schüssel. Wenn du Vanillezucker/Zucker verwenden willst, ebenfalls dazu. Mit dem Schneebesen (oder Handrührgerät) alles zu einem glatten Teig verrühren. Der Teig sollte klümpchenfrei und relativ dünnflüssig sein (etwa wie flüssige Sahne). Tipp: Wenn Zeit ist, lass den Teig 20–30 Minuten ruhen – dann verbinden sich die Zutaten besser und die Crêpes werden noch zarter.
- Crepe Maker vorheizen: Schalte den Crêpes-Maker ein und drehe auf mittelhohe Temperatur. Warte, bis die Betriebsanzeige signalisiert, dass die gewünschte Hitze erreicht ist. Bei Bedarf die Platte ganz leicht mit Butter einfetten (bei gut eingebrannter Antihaft-Beschichtung reicht oft einmaliges Einfetten am Anfang völlig aus).
- Backen des Crêpes: Gieße eine Kelle Teig in die Mitte der heißen Platte. Sofort mit dem Teigverteiler in kreisenden Bewegungen den Teig dünn nach außen verstreichen, bis fast die ganze Platte bedeckt ist. Lass den Crêpe nun etwa 1–2 Minuten backen, bis die Unterseite goldgelb ist. Du merkst, dass er fertig zur Wende ist, wenn die Ränder leicht trocknen und sich von der Platte lösen lassen.
- Wenden: Fahre mit dem flachen Holz-Wender am Rand entlang unter den Crêpe und hebe ihn an. Drehe ihn vorsichtig um (oder, wenn du dich traust, schnapp den Crêpe mit den Fingern am Rand und flippe ihn schnell – das klappt mit etwas Übung tatsächlich, weil er nicht klebt). Die zweite Seite braucht meist nur noch ca. 30 Sekunden bis 1 Minute.
- Servieren: Nun kommt der beste Teil! Bestreue den heißen Crêpe nach Belieben mit Zucker und ein paar Spritzern Zitronensaft – das ergibt die klassische Kombi Zucker-Zitrone, die nach Kirmes schmeckt. Alternativ streiche Nutella oder eine andere Schokocreme darauf und gib ein paar Bananenscheiben dazu für den beliebten Schoko-Bananen-Crêpe. Klappe den Crêpe zweimal (zu einem Viertelkreis) oder rolle ihn auf. Genießen, solange er warm ist!
Variationen: Du kannst diesen Grundteig auch mit etwas Kakao abwandeln, um Schoko-Crêpes zu machen. Oder du reichst verschiedene Toppings zum Selbst-Belegen: Marmelade, frische Beeren, Schlagsahne, Zimt & Zucker, Karamellsauce… Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Rezept 2: Herzhafte Crêpes (mit Schinken, Käse und Kräutern)
Herzhafte Crêpes – in der Bretagne nennt man sie Galettes – sind eine tolle Alternative zum Abendessen oder Brunch. Untenstehend ein einfaches Rezept mit Schinken und Käse. Natürlich kannst du auch vegetarische Füllungen nehmen (z.B. Spinat und Feta, gebratene Pilze mit Kräutern, etc.).
Zutaten (für ca. 8 Crêpes, Grundteig ähnlich wie oben) | Crepe Maker:
- 250 g Mehl (für herzhafte nehme ich gern halb Weizenmehl, halb Buchweizenmehl für den „bretonischen“ Touch)
- 3 Eier
- 500 ml Milch (alternativ 400 ml Milch + 100 ml Wasser, dann werden die Crêpes noch dünner)
- 1 Prise Salz
- 2 EL geschmolzene Butter
- Optional: eine Prise Pfeffer oder gehackte Kräuter im Teig (z.B. Schnittlauch) für würziges Aroma
- Für die Füllung: 8 Scheiben gekochter Schinken, 150 g geriebener Käse (z.B. Gouda oder Emmentaler), frische Kräuter (z.B. Petersilie oder Schnittlauch), Pfeffer
Zubereitung:
- Teig zubereiten: Mehl(er) mit Eiern, Milch, Salz und Butter zu einem glatten Teig verrühren. Diesmal kannst du den Teig ruhig ohne Zucker anrühren (damit die Crêpes neutral sind). Wenn du magst, rühre eine Prise Pfeffer oder ein paar gehackte Kräuter direkt in den Teig. Teig ebenfalls idealerweise kurz ruhen lassen.
- Crêpes backen: Den Crepe Maker aufheizen wie gehabt. Eine Kelle Teig auf die Platte geben und mit dem Verteiler dünn ausstreichen. Bei herzhaften Crêpes darf der Teig gerne minimal dicker sein als bei süßen, damit sie mehr Belag halten können – aber übertreib es nicht, sie sollen immer noch dünn und flexibel sein. Crêpe von einer Seite backen, bis er sich lösen lässt und goldene Unterseite hat. Wenden.
- Füllen und Falten: Jetzt arbeitest du auf der heißen Platte schnell: Streue direkt auf die frische Oberseite (also die bereits gebackene Seite, die jetzt oben ist) etwas geriebenen Käse, leg eine halbe bis ganze Schinkenscheibe darauf. Würze mit ein paar Kräutern und etwas Pfeffer. Der Käse beginnt auf dem heißen Crêpe zu schmelzen. Klappe den Crêpe zweimal zu einem Viertel (oder falte die Ränder nach innen, sodass ein kleines „Päckchen“ entsteht, ganz wie du magst). Durch das Falten schmilzt der Käse noch ein bisschen nach. Mit dem Spatel hebst du den fertigen herzhaften Crêpe dann vom Gerät auf den Teller.
- Servieren: Am besten direkt heiß servieren. Herzhafte Crêpes schmecken super mit einem Klecks Crème fraîche oder Kräuterquark als Dip. Auch ein grüner Salat als Beilage passt hervorragend, wenn man die Crêpes als Hauptmahlzeit isst.
Variationen: Der Fantasie sind auch hier keine Grenzen gesetzt. Beliebt ist z.B. die Kombination Schinken, Käse und Ei: Dabei wird ein rohes Ei auf den Crêpe aufgeschlagen, sobald man ihn gewendet hat – das Ei stockt auf dem heißen Crêpe, während Käse und Schinken darunter liegen. (Ein Tipp: dazu den Crêpe während des Stockens kurz mit einer Haube oder dem Pfannendeckel abdecken, damit die Hitze oben reflektiert wird und das Ei schneller gar wird.) Für Veggie-Fans liebe ich Spinat-Crêpes: gedünsteter Blattspinat mit etwas Feta oder Gouda im Crêpe, eventuell noch ein paar Pinienkerne – sehr lecker! Du kannst also mit dem Crêpes-Maker ruhig experimentieren und auch internationale Pfannkuchen-Gerichte ausprobieren, von französischen Galettes über Wraps bis hin zu dünnen Pancakes. Durch die stufenlose Temperaturregelung kriegst du auch dickere Pancakes oder Wraps gut hin, einfach etwas weniger heiß backen, damit sie durch sind.
Tipps zur Nutzung und Temperaturwahl – Crepe Maker
Nachdem ich nun etliche Crêpes gebacken habe, hier meine persönlichen Tipps, damit dir die Crêpe-Kreation noch leichter von der Hand geht:
- Temperatur finden: Starte lieber mit mittlerer Temperatur und taste dich ran. Zu heiß am Anfang führt leicht zu verbrannten Crêpes (und traurigen Gesichtern). Bei ca. 3/4 Maximalhitze wurden meine Crêpes schön goldbraun. Nutze die stufenlose Einstellung zu deinem Vorteil – jeder Crêpe-Teig verhält sich etwas anders, also justieren statt frustrieren!
- Ersten Crêpe opfern: Es ist völlig normal, dass der erste Crêpe einer Ladung nicht perfekt wird. Profi-Crêpemacher sagen gern: „Der erste Crêpe ist zum Testen da.“ Also sei nicht zu streng mit dir, wenn der erste Versuch reißt oder zu blass wird. Justier einfach Teigmenge oder Temperatur und weiter geht’s. Oft hilft es, vor dem ersten Crêpe die Platte ganz dünn einzufetten (ein Hauch Butter oder Öl), dann läuft es ab dem zweiten wie geschmiert.
- Teigkonsistenz & Verteilung: Achte auf die Konsistenz deines Teigs. Ist er zu dickflüssig, bekommst du ihn schwer dünn verteilt. Im Zweifel lieber einen Schuss Milch/Wasser nachgießen – der Teig sollte wirklich dünn vom Löffel fließen. Beim Verstreichen mit dem Teigrechen gilt: nicht drücken, nur locker über die Oberfläche gleiten. Und zügig arbeiten, weil der Teig sofort zu stocken beginnt. Nach ein paar Runden hast du den Dreh raus, versprochen!
- Kein Zucker im Grundteig: Wie oben erwähnt, ein Geheimtipp gegen Kleben und Reißen ist, den Crêpe-Teig ohne Zucker anzurühren. Zucker karamellisiert schnell und kann dazu führen, dass die Crêpes eher anpappen. Süßen kannst du immer noch beim Servieren. Außerdem bleiben dir so alle Optionen offen, auch mal spontan einen herzhaften Crêpe aus dem gleichen Teig zu machen.
- Timing beim Wenden: Wende den Crêpe nicht zu früh. Geduld zahlt sich aus: Wenn die Oberfläche noch nass-glänzend ist, wartet man besser. Sobald sie matt wird und der Rand leicht bräunt, ist der richtige Moment gekommen. Löst der Rand sich nicht leicht mit dem Spatel anheben lässt, braucht er noch ein paar Sekunden.
- Sicherheit und Oberfläche schonen: Das Gerät wird heiß – logisch – also pass gut auf, wo du hinfasst. Gerade der Metallplattenrand kann sehr heiß sein. Kinder also nur unter Aufsicht mithelfen lassen. Verwende Holz- oder Kunststoffwerkzeug, niemals Metall, um die Beschichtung zu schonen. Die mitgelieferten Holzutensilien sind perfekt, aber falls du eigene Sachen nutzt: weiche Materialien sind Pflicht, sonst verkratzt du die Platte.
- Reinigung & Pflege: Nach dem Crêpes-Vergnügen nicht vergessen, das Gerät abzuschalten und abkühlen zu lassen. Reinigen geht dann wirklich einfach mit einem feuchten Tuch oder weichen Schwamm. In hartnäckigen Fällen (hatte ich bislang nicht) kann man etwas mildes Spülmittel verwenden. Auf keinen Fall harte Scheuermittel oder spitze Gegenstände – dank Antihaft braucht es das auch gar nicht. Ein weiterer Tipp: Wickel das Kabel nach Gebrauch gleich auf (das Gerät hat praktischerweise eine Kabelaufwicklung unten dran). So bleibt alles ordentlich und man stolpert nicht über herumhängende Strippen.
- Teig warmhalten: Wenn du für Gäste größere Mengen backst, kannst du fertige Crêpes im Ofen bei ~50 °C warmhalten, während du weiter backst. Oder noch besser: Jeder isst seinen Crêpe direkt frisch von der Platte – dann spart man sich das Warmhalten und es schmeckt am besten. Das gemeinsame „nach und nach essen“ macht auf Partys eh Spaß, weil immer wieder frische Crêpes nachkommen.
Mit diesen Tipps dürftest du schnell zum heimischen Crêpe-Profi aufsteigen. Fehler passieren am Anfang jedem – lass dich davon nicht abschrecken. Die Lernkurve ist echt nicht steil, und schon nach wenigen Durchgängen läuft es wie am Schnürchen.
Design, Verarbeitung und Benutzerfreundlichkeit
Kommen wir noch zu ein paar Worten über Design und Verarbeitung des XXL-Crêpes-Makers sowie der generellen Benutzerfreundlichkeit. Optisch wirkt das Gerät schlicht und funktional. Mein Modell ist in Weiß/Schwarz gehalten – eine weiße Basis und eine schwarze Grillplatte. Es sieht jetzt nicht ultramodern oder fancy aus wie manch teures Designer-Küchengerät, aber es passt eigentlich in jede Küche, ohne aufzufallen. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, was den Vorteil hat, dass das Gerät relativ leicht ist (knapp 1,8 kg). Dadurch kann ich es auch mal schnell aus dem Schrank holen oder umstellen, ohne mir einen Bruch zu heben. Trotzdem steht es stabil, die Gummifüße unten verhindern Rutschen.
Die Platte selbst ist aus Aluminium-Druckguss mit Antihaftbeschichtung (bei meinem Gerät PFAS-frei laut Beschreibung). Sie ist fest im Gerät verbaut. Manche teureren Modelle haben abnehmbare Platten, damit man sie in die Spülmaschine geben kann; hier ist das nicht der Fall. Ich finde das aber nicht schlimm, da die Reinigung – wie gesagt – sowieso einfach mit dem Lappen geht. Der Durchmesser von 32 cm macht das Gerät natürlich etwas groß in der Fläche, aber es ist sehr flach. Man kann es daher gut verstauen, z.B. hochkant im Küchenschrank oder flach in einem Regalboden. Die platzsparende Kabelaufwicklung unter dem Boden ist super: man kann das Kabel nach Gebrauch unten herum aufwickeln, sodass kein Kabelgewirr im Schrank entsteht. Solche Details liebe ich bei Küchengeräten!
Die Benutzerfreundlichkeit ist insgesamt exzellent. Es gibt praktisch keine großen Rätsel: Ein einziger Drehregler für die Temperatur, zwei Lämpchen (rot = heizt, grün = bereit – so ist es bei meinem Modell gelöst). Mehr braucht es nicht. Ein/Aus-Schalter hat meiner nicht; er ist an, sobald er eingesteckt ist – das kennt man aber von vielen einfachen Küchengeräten wie Waffeleisen auch. Wichtig ist also, den Stecker zu ziehen, wenn man fertig ist (oder eine schaltbare Steckerleiste zu verwenden). Die mitgelieferte Anleitung habe ich kaum gebraucht, da alles selbsterklärend war. Ein kurzer Blick auf die empfohlenen Temperatureinstellungen je nach Teig kann aber nicht schaden. In der Anleitung meines Crêpes-Makers standen z.B. Richtwerte: niedrige Stufe für warme Tortillas, mittlere für Pfannkuchen, hohe für dünne Crêpes etc. – das fand ich ganz hilfreich als Ausgangspunkt.
Verarbeitungstechnisch macht das Gerät einen robusten Eindruck. Nichts wackelt, der Regler sitzt fest und dreht geschmeidig mit genügend Widerstand, die Heizplatte liegt plan auf. Man merkt natürlich, dass es kein 300-Euro-Profigerät aus Edelstahl ist – der Kunststoff wirkt einfaches, aber ordentlich verarbeitet. Für den Hausgebrauch absolut okay. Alle Kanten sind sauber, es gibt keine scharfen Ecken. Die Holzspatel und Verteiler sind ebenfalls gut gemacht: glatt geschliffen, keine Splitter – die musste ich nicht nachbearbeiten (habe ich bei Billig-Holzwerkzeug schon erlebt). Nach mehreren Einsätzen zeigt die Beschichtung keine Kratzer oder Abnutzungserscheinungen (wichtig ist halt wirklich, kein Metall zu verwenden!). Ich gehe davon aus, dass bei pfleglicher Behandlung das Gerät viele Crêpe-Sessions überleben wird.
Noch eine Kleinigkeit zur Benutzerfreundlichkeit im Einsatz: Die niedrige Bauhöhe der Platte sorgt dafür, dass das Wenden sehr einfach ist, weil man mit dem Spatel flach unter den Crêpe kommt. Bei Pfannen hat man ja manchmal den hohen Rand im Weg. Hier ist ringsum maximal ein Zentimeter Rand vorhanden, eher nur ein kleiner Wall, damit Teig nicht runterläuft. Das hilft ungemein, besonders bei den ersten Versuchen. Außerdem kühlt die Platte dank der offenen Bauart recht zügig wieder ab, wenn man fertig ist – man muss also nicht ewig warten, um das Gerät wegzuräumen.
Gibt es auch Nachteile im Design? Wenn ich etwas anmerken müsste, dann vielleicht die Kabellänge: Das Kabel ist bei meinem Gerät ungefähr 1 Meter lang. Für die meisten Küchenarbeitsflächen reicht das aus. Will man das Gerät aber mitten auf den Esstisch stellen bei einer Party, braucht man u.U. ein Verlängerungskabel, je nachdem wo die nächste Steckdose ist. Aber gut, das ist ein kleines Manko und auch eher üblich – viele Geräte haben kein längeres Kabel. Ansonsten bin ich wirklich zufrieden: Funktion vor Optik, und hier funktioniert alles, wie es soll.

Preis-Leistungs-Verhältnis
Kommen wir zum Preis. Der XXL-Crêpes-Maker mit 32 cm Durchmesser und 1.200 Watt Leistung liegt preislich bei rund 49,99 €, inklusive dem erwähnten Zubehör (Holz-Teigverteiler, Wender, Kelle, Pinsel). Für mich war dieser Preis absolut in Ordnung, ja sogar überraschend günstig, wenn man bedenkt, dass man ein Komplett-Paket bekommt. Zum Vergleich: Es gibt einfachere Crêpes-Maker (oft 30 cm Durchmesser, ~1.000 Watt) schon für etwa 30 €. Diese haben dann aber manchmal kein Zubehör dabei oder fühlen sich etwas „klappriger“ an. Auf der anderen Seite verlangen namhafte Marken für ihre Crêpe-Geräte gern 70–100 €, bieten dafür aber z.B. ein edles Metallgehäuse oder extra viel Power (es gibt Modelle mit 1.600 Watt und Aluguss-Rahmen). Für meine Zwecke als gelegentlicher Crêpe-Macher musste es nicht das High-End-Gerät sein. Die 50-Euro-Klasse trifft da genau die goldene Mitte: Man bekommt eine vernünftige Qualität und Ausstattung, ohne ein Vermögen auszugeben.
Im Alltag hat sich gezeigt, dass das Gerät definitiv sein Geld wert ist. Die Verarbeitung stimmt, es liefert die versprochenen Ergebnisse und ich habe durch die mitgelieferten Tools keine versteckten Folgekosten. Hätte ich separat noch Teigverteiler & Co. kaufen müssen, wäre ich auch gleich wieder 10 Euro los. So war alles ready to go. Wenn ich überlege, was man auf dem Jahrmarkt für einen einzigen Crêpe bezahlt (oft 3–5 Euro pro Stück ) – dann hat sich die Investition in den Crêpes-Maker bei uns zuhause nach wenigen Einsätzen quasi „amortisiert“. Natürlich zählt in erster Linie der Spaß und Genuss. Aber auch da wurde ich nicht enttäuscht: Das Gerät bringt wirklich Abwechslung in die Küche, denn mal ehrlich, wie oft hätten wir sonst Crêpes gemacht? Jetzt geht das spontan und unkompliziert, z.B. auch mal als Dessert, wenn Freunde da sind, oder als Highlight beim Kindergeburtstag.
Ein weiterer Pluspunkt beim Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Betriebskosten sind überschaubar. 1.200 Watt ziehen natürlich Strom, aber da das Gerät immer nur wenige Minuten läuft, um einen Schwung Crêpes zu produzieren, hält sich das in Grenzen. Und es heizt ja zügig auf, steht also nicht ewig auf Vollpower rum.
In Summe würde ich sagen: Top Preis-Leistung. Für ~50 Euro erhält man ein zuverlässiges Gerät, das tut, was es soll, und einem kleine Glücksmomente (in Form von leckeren Crêpes) beschert. Bereut habe ich den Kauf jedenfalls nicht.
XXL-Crêpes-Maker (Ø 32 cm, 1.200 W)
Antihaftbeschichtung · stufenlose Temperaturregelung · schnelle Aufheizzeit · inkl. Teigverteiler & Wender
- Große Backfläche für Crêpes in Jahrmarkt-Größe
- Einfaches Handling – ideal für Familien & Kochanfänger
- Leichte Reinigung dank Antihaftoberfläche
- Faire Preis-Leistung für die heimische Küche
Fazit: Lust auf Crêpes? Los geht’s! – Crepe Maker
Mein Fazit zum XXL-Crêpes-Maker fällt rundum positiv aus. Das Gerät hat mich durch seine einfache Handhabung, die schnelle Aufheizzeit und die guten Ergebnisse überzeugt. Es ermöglicht sogar Anfängern, in kurzer Zeit köstliche Crêpes auf den Tisch zu zaubern – und das in beeindruckender Größe. Besonders gefallen mir die Vielseitigkeit (süß, herzhaft, sogar Pancakes oder Tortillas sind machbar) und die soziale Komponente: Crêpes backen macht Spaß und bringt Leute zusammen, ob in der Familie oder im Freundeskreis.
Die paar kleinen Schwächen wie ein vielleicht nicht ultra-luxuriöses Gehäuse oder das kurze Kabel kann ich angesichts des attraktiven Preises und des gelieferten Nutzens leicht verschmerzen. Das Crepe Maker-Erlebnis in meiner Küche möchte ich nicht mehr missen. Es hat mein Repertoire erweitert und sorgt immer wieder für strahlende Gesichter – denn seien wir ehrlich, so ein duftender, frisch gebackener Crêpe zaubert doch jedem ein Lächeln ins Gesicht.

Hast du jetzt auch Appetit bekommen und Lust, selbst kreativ zu werden? Dann kann ich dir nur raten: Probier es aus! Schnapp dir einen Crêpes-Maker (oder zur Not tut’s anfangs auch eine Pfanne) und leg los mit dem Teigschwingen. Lade Freunde ein oder überrasche deine Familie beim nächsten Sonntagsfrühstück mit einer Crêpe-Auswahl. Du wirst sehen, die Resonanz wird großartig sein. Und wenn du bereits Erfahrungen mit solchen Geräten hast oder Fragen zu meinem Test, schreib sie gern in die Kommentare. Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Spaß beim Ausprobieren – und guten Appetit!
Fotos (c) PEARL