Digitalisierung und Virtual-Reality – SEAT setzt schon bei neuem SEAT Ibiza auf Zukunft

Neue Technologien in der Fahrzeugentwicklung

Kaum ein Thema hat so eingeschlagen wie die virtuelle Realität. Das gilt nicht nur für Smartphone und Konsole, auch in der Autoindustrie gewinnt diese Technik immer mehr Einfluss und erweitert so zum einen die Möglichkeiten bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge, gleichzeitig spart sie die Autobauer aber auch sehr viel Zeit für die Produktion. Kein Wunder also, dass sich der Automobilhersteller SEAT unter anderem auch genau diese Technik zu Nutze gemacht hat um den neuen SEAT Ibiza zu entwickeln. Wurden früher monatelang meterlange große Pläne auf Tischen ausgebreitet und zahllose Listen mit benötigten Teilen ausgedruckt, benötigt es heute nur noch einen Computer und 3D-Technologie um das komplette Fahrzeug zu visualisieren.

Es ist eine vollkommene neue Technologie in der Entwicklung von Fahrzeugen und ermöglicht millionen von Simulationen, die in der Realität nur mit viel Aufwand und Kosten umgesetzt hätten werden können. So ist man heute bei SEAT mit der 3D-Technik in der Lage, zahlreiche Verbesserungen in ein neues Modell einfließen zu lassen, die man sonst vielleicht gar nicht oder nur sehr langsam und aufwendig umsetzen könnte. Das wirkt sich auch direkt auf die Kunden aus, die nicht nur im Hinblick auf die Präzision und Qualität des Produkts mehr erwarten können, sondern durch die Reduzierung von Zeit- und Ressourcenaufwand bei der Produktion eines Fahrzeugs auch hinsichtlich niedrigerer Endpreise erfreut sein dürften.

Die 3D-Technik hat die Art und Weise, wie Autos von SEAT entworfen und entwickelt werden, vollkommen revolutioniert. Man kann beispielsweise schon jetzt in der ersten Entwicklungsphase mit 95.000 3D-Simulationen des neuen Modells nahezu doppelt so viele Simulationen durchführen wie noch bei der Vorgängerversion des SEAT Ibiza. Zahlreiche Tests wie zum Beispiel die wichtigen Kollisionstests können schnell und realitätsnah mit Virtual Reality nachgestellt werden, um so die Fahrzeuge von vornerein sicherer zu machen und die Passagiere zu schützen. In der Regel dauert so eine Entwicklung eines Fahrzeugs rund dreieinhalb Jahre, in denen dank der heutigen Technik bis zu drei Millionen Elemente anhand von Simulationen analysiert werden können. Vor knapp 30 Jahren lag diese Zahl noch bei gerade mal um die 5.000 Elemente.

Auch ist die Verbesserung der Arbeitsplätze an der Produktion können verbessert werden. Die von den Arbeitern an der Montagelinie ausgeführten Bewegungen können vorab schon von Technikern im Zentrum für Prototypentwicklung mithilfe der Virtual-Reality-Technik und einiger anderer Bedienelemente imitieren und analysieren werden um ihre Arbeitszeit schon ganz am Anfang zu optimieren und die Ergonomie ihrer Arbeitsplätze zu verbessern. Später können die Designer mit ihren Full-HD-Brillen in ein Fahrgefühl eintauchen, das dem der künftigen Kunden ähnelt. So kann man funktionale Faktoren testen um sicher zu sein, dass die Erstentwürfe eines Modells auch funktional und umsetzbar sind.

Einsteigen kann man dann zukünftig ebenfalls in sein neues Traumauto, ohne das man das Autohaus verlassen muss. Schon vorab wird der Kunde in Zukunft in der Lage sein, Ausstattungswunsch und Farbe des Fahrzeugs durch das Tragen von 3D-Brillen virtuell darzustellen und anschließend schon mal eine kleine virtuelle Testfahrt im Wunschmodell von SEAT zu starten. Die Mobilität wird durch die virtuelle Realität positiv vorangetrieben. Um dies in Zukunft noch schneller zu erreichen, will man bei SEAT das Unternehmen sogar komplett digitalisieren. Man darf gespannt sein wohin die Reise geht.

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