Getestet: Protonet – Der einfachste Server der Welt

Protonet Server Maya

In Zeiten von NSA Affären, BND Spionagen und den vielen weiteren Ungereimtheiten in Sachen Datenklau ist das Thema Datensicherheit immer wichtiger geworden. Nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Privatpersonen ist das Thema Datensicherheit von hoher Relevanz. Doch wie kann man sich effizient dagegen schützen und ist dies dann auch wirklich zu 100% sicher? Die Frage eindeutig zu beantworten ist wohl ausgeschlossen. ABER, man kann das Risiko eindämmen. So gut sogar, dass man immerhin mit einem sicheren Gefühl lebt und es Datendieben so schwer wie möglich macht.

Im Zuge des BITKOM Trendkongresses hatten wir nun endlich die Möglichkeit, den Server für ein paar Wochen zu testen. Daher haben wir uns in den vergangenen Wochen den Protonet Server Maya mal etwas genauer unter die Lupe genommen. Dabei haben wir einen besonderen Fokus auf die Benutzerfreundlichkeit gelegt, die anschließende Einbindung in den Alltag und zum Schluss natürlich auch auf die Datensicherheit. Wobei wir zu dem letzten Punkt natürlich nur unsere persönliche Meinung dazu beisteuern können, da wir keine richtigen Experten auf diesem Gebiet sind. Nichtsdestotrotz möchten wir den Protonet Server Maya hier einmal vorstellen und euch unseren Eindruck dazu geben.

Zunächst muss man sagen, dass Protonet in Sachen Design hier schon mal ein gutes Händchen bewiesen hat. Schlicht und zeitlos wirkt der Server Maya, der in einem kraftvollen Orange daherkommt. Auf der Oberseite befindet sich der Ein-/Aus Knopf, der entsprechend grün leuchtet. Auf der Unterseite sind alle notwendigen Anschlüsse integriert, wie Strom, LAN, HDMI, Mini Display Port und zwei USB 3.0 Ports.

Technische Daten zum Protonet Server Maya:

  • Prozessor: 1,4 GHz Intel Celeron Prozessor mit 2 MB L3-Cache
  • Speicher: 250 GB, 500 GB oder 1 TB
  • Speichertyp: SSD
  • Arbeitsspeicher: 8 GB (1×8 GB) 1600 MHz DDR3L
  • Anschlussmöglichkeiten: 1 x Gigabit Ehternet, 2 x USB 3.0, 1 x HDMI, 1 x Mini DisplayPort
  • WLAN: 802.11b/g/n, Transferrate von bis zu 300 Mbit/s
  • Maße: H: 178mm; B: 123mm; T: 140mm
  • Netzspannung: 100 bis 240 V Wechselstrom
  • Frequenz: 50 Hz bis 60 Hz, einphasig
  • Betriebstemperatur: 10°C bis 35°C
  • Relative Luftfeuchtigkeit: 20% bis 80%
  • Atmosphärischer Druck: 15m bis max. 3000m über NN
  • Zugriffe und Datenübertragung: WLAN Verbindung mit WPA2-Verschlüsselung
  • Netzwerk- und Internetprotokoll-Standards: SMB, AFP, WebDAV, HTTP, HTTPs

Nachdem der Server Maya ans Stromnetz angeschlossen und ins Netzwerk integriert ist, verläuft die weitere Einrichtung komplett über den Webbrowser am PC. Einfach den PC über WLAN mit dem Server verbinden, im Webbrowser eine bestimmte Adresse eingeben, schon hat man vollen Zugriff auf den Server. So einfach wie die Installation ist dann auch der Datentransfer mit Freunden, Kollegen oder Kunden. Auch hier kann dann mittels Webbrowser (optional auch mittels Programm) Daten transferiert und ausgetauscht werden. Eine Integration als Netzwerklaufwerk ist ebenfalls möglich, sodass der Server als Wechseldatenträger angezeigt wird.

Welche Daten man dann mit wem austauschen möchte, lässt sich problemlos einstellen. Hierzu können Gruppen angelegt werden, die dann auch nur die für diese Gruppe bestimmten Daten herunterladen können. Kontakte für eine Gruppe lassen sich ganz einfach über E-Mail einladen, die dann Zugriff zu dem jeweiligen Gruppenordner bekommen. Auch diese haben dann die Möglichkeit, Daten hochzuladen und mit anderen auszutauschen. Um schnelle Kommunikationswege dabei dann auch sicherzustellen, ist eine Chat-Funktion integriert, mit der man sich über die Webapplikation unterhalten kann. So lassen sich dann auch spezielle Gruppenchats einrichten.

So einfach, wie sich das liest, war auch letztlich die Einrichtung und die Benutzung des Protonet Servers Maya. Hier braucht man keine großen EDV-Kenntnisse um den Server einzurichten und ihn dann auch sinngemäß zu nutzen. Protonet hat sich hierbei wirklich was Tolles einfallen lassen, sodass die Nutzung echt simple und für jedermann geeignet ist.

Doch für wen eignet sich der Personal Server Maya jetzt genau? So ein Server kommt ja meistens dann zum Einsatz, wenn man viele Daten mit Kollegen oder Kunden austauschen muss. Während klassische Cloud-Dienste wie beispielsweise Dropbox auf Webservern in den Weiten des Internets liegen, hat man den Server Maya in den eigenen vier Wänden stehen. Dennoch funktioniert er genauso wie ein Cloud-Dienst a la Dropbox, nur mit dem Unterschied, dass man weiß, auf welcher Festplatte seine Daten liegen. Mit bis zu 1 TB Speicherkapazität und dem eigenen sozialen Betriebssystem Protonet SOUL ist Maya perfekt für alle, die viel mit externen Partnern und Kunden kommunizieren und Dateien austauschen. Damit macht man sich unabhängig von Cloud-Diensten und weiß zu jeder Zeit, wo seine Daten liegen und wer darauf Zugriff hat. Demnach ist auch der Punkt Datensicherheit hier berücksichtigt worden, zu dem sich Protonet seine Gedanke zu gemacht hat.

Fazit:

Der Protonet Server Maya ist im Handumdrehen eingerichtet und einsatzbereit. Mit wenigen Klicks ist er im eigenen Netzwerk integriert und startklar. Mit genauso wenigen Klicks lassen sich dann Daten hochladen und mit anderen Personen teilen. Durch die zusätzliche Möglichkeit, mit Personen direkt zu kommunizieren, bietet der Server Maya noch einen weiteren Mehrwert. Wir können diesen Server an diese Stelle nur weiterempfehlen.