Mitsubishi Space Star – Vom Billigheimer zum Gesicht in der Menge

Der praktische City-Flitzer

Mitsubishi Space Star

Ja, der Mitsubishi Space Star ist nicht gerade das, was man ein Premium-Fahrzeug nennt. Klein, gewöhnlich, innen wenig hochwertig, dafür aber mit einem niedrigen Einstiegspreis gesegnet. Teilweise verkaufen einzelne Mitsubishi-Händler den Kleinstwagen für 6.999 Euro – neu versteht sich. Doch die Japaner haben ihr Einstiegsmodell einem Facelift unterzogen und krempeln das Konzept damit ein wenig um. So wirkt der Space Star mittlerweile richtig chic. Was tat sich noch mit der Modellpflege?

Der in Thailand gefertigte Kleinstwagen trat 2012 die inoffizielle Nachfolge des in Europa etwas glücklosen Mitsubishi Colt an. Sonderlich verbreitet ist aber auch der Space Star bei uns nicht, was vielleicht an seiner biederen und nicht gerade hochwertigen Erscheinung liegen mag. Daran haben die Japaner aber zum Modelljahr 2016 gefeilt und sein Design aufgefrischt. Vor allem die Front zeigt sich deutlich jünger und wertiger, was zum einen den neuen Stoßfängern mit integrierten Chromspangen zu verdanken ist und zum anderen an den optionalen Bi-Xenon-Scheinwerfern liegt. Welcher Kleinstwagen bietet sonst dieses Extra? Am Heck kommen LED-Rückleuchten zum Zuge und sorgen in Verbindung mit den neuen Leichtmetallfelgen für den nötigen Pfiff.

Mitsubishi-Space-Star-Facelift-2016Im Innenraum setzen die Japaner auf ein neues Lenkrad mit Chrom- oder Klavierlack-Blenden. Hinzu kommen neue Instrumente und hochauflösende Displays, was dem Ambiente sehr gut tut. Außerdem zeigen die Sitzbezüge in einer höheren Qualität eine entsprechende Wirkung. Das alles ist natürlich ausstattungsabhängig:  Drei Linien kann man für den Bonsai-Mitsubishi ordern. Den Anfang macht „Basis“, darüber rangiert „Plus“ und als höchste Linie kann man „Top“ ordern. Zum Start des Facelifts gibt es zudem die Varianten „Intro Edition“ und „Intro Edition+“. Letztere bietet serienmäßig einen 6,5 Zoll Touchscreen mit dazugehörigem Infotainment-System, das allerlei Konnektivitätsmöglichkeiten bietet. Sogar Android Auto und Apple CarPlay werden vom System unterstützt. Außerdem integriert: Ein TomTom-Navigationssystem und ein digitales Radio.

Was die Sicherheit betrifft, muss man beim geliftete Mitsubishi Space Star ebenwenig Abstriche machen, wie beim Infotainment. So fährt der Kleinstwagen serienmäßig mit sechs Airbags, einer Karosserie mit „RISE“-Sicherheitsstruktur, ABS, Bremsassistent, Reifendruckkontrollsystem, ESP und ASR vor. Vorbildlich! Das lässt sich auch über die Verbräuche der beiden Motoren sagen: Sie konsumieren im Durchschnitt zwischen 4,0 und 4,3 Liter, gelten aber nicht gerade als Sportmotoren. So leistet das 1.0 Liter Basis-Motörchen gerade 71 PS. Der 1.2 Benziner bringt es auf kaum kräftigere 80 Pferdestärken, lässt sich komfortsteigernd aber mit einem stufenlosen CVT-Getriebe ordern. Das dürfte dem Aggregat aber jegliche Ambitionen rauben, auch nur eine Idee an Sportlichkeit an den Tag zu legen.

Der neue Space Star – Der praktische City-Flitzer.

Dabei wollen die Ingenieure von Mitsubishi etwa das Fahrwerk und das Handling des Kleinstwagens in Richtung Dynamik getrimmt haben. Das kann man selbst erproben, wenn man mindestens 9.990 Euro für die Basis-Variante ausgibt. Die Topversion mit dem 1.2 Liter Motor und CVT-Getriebe kostet 16.490 Euro. Beiden gemein ist aber eine Fünfjahres-Neuwagengarantie inklusive einer kostenlosen Mobilitätsgarantie. Da sage noch einer, der Mitsubishi Space Star sei ein Billigheimer.

Weitere Informationen findet ihr unter www.mitsubishi-motors.de | Fotos © Mitsubishi

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