Weltpremiere des neuen Mazda MX-5 – Eine neue Generation Roadster

Weltpremiere der nun vierten Generation Mazda MX-5, die ab 2015 erhältlich sein wird

Eine Fahrzeugpremiere nachts um kurz nach 3 ist schon etwas besonders. Doch genau zur solch einer Uhrzeit präsentierte Mazda die neue Generation Mazda MX-5 Anfang September in Barcelona. Jetzt fragt ihr euch sicherlich, wieso die Fahrzeugpremiere nachts um 3 Uhr stattfand. Diese Frage lässt sich einfach beantworten, denn nicht nur in Barcelona wurde die vierte Generation des Mazda MX-5 enthüllt, denn zeitgleich fand ein parallel Event in den USA und Japan statt. Somit war es eine Premiere, die weltweit zu gleichen Zeit stattfand und gefeiert wurde.

Hauptaugenmerk aller Veranstaltungen galt dem neuen Mazda MX-5 und damit der vierten Generation dieses Kult-Roadsters. Gut 1 Millionen Fahrzeuge wurden bereits seit 1989 verkauft, was den Mazda MX-5 zum meistverkauften Roadster der Welt macht. Auch in Deutschland findet der kleine Flitzer eine große Anhängerschaft und trumpft hier mit über 100.000 verkauften Autos.

Mazdas MX-5, in Amerika bekannt als Miata und in seiner Heimat Japan als Mazda Roadster, verkörpert die klassischen Eigenschaften, die man von einem Roadster erwartet. Frontmotor mit Heckantrieb, eine ausgewogene Gewichtsverteilung und natürlich ein zu öffnendes Dach. Über die Jahre hat sich nun bis zur aktuellen vierten Generation an diesen Grundeigenschaften auch nicht viel verändert, sondern ist dem Roadster-Image treu geblieben. Vielleicht war genau diese Strategie, lediglich kleine Änderungen am Design, Motor und Ausstattung über die einzelnen Generationen vorzunehmen ausschlaggebend für den weltweiten Erfolg des Mazda MX-5.

Die nun vierte Generation MX-5, die ab dem vierten Quartal 2015 in Deutschland erhältlich sein wird, besticht vor allem durch eine neu gestaltet Karossiere. Angepasst wurde diese ans KODO-Design, welches schon erfolgreich beim Mazda3 und Mazda6 zum Einsatz gekommen ist und die grundlegende Form bestimmt. Der neue Mazda MX-5 wirkt bulliger und aggressiver. Ein Böserblick an der Front macht dies besonders deutlich. Nichts desto trotz erkennt man bei der Front sofort um welches Auto es sich handelt, denn diese hat Stückweit alte Züge der Vorgängergenerationen mit integriert. Auch das Heck verrät, um welches Auto es sich handelt. Zwar sind hier einige neue Designelement zum Einsatz gekommen (neue Heckleuchten, Spoiler), welche aber den Charme eines flotten Roadsters in keiner Weise stören. Eher im Gegenteil, denn das Heck wirkt spritziger und macht einen unbeschwerten Eindruck.

Das Interieur wirkt aufgeräumt und gut strukturiert. Hier versucht sich Mazda in keinen Experimenten, sondern pflegt eine gradlinige Struktur der Bedienelemente. Dies wiederum passt perfekt zum Roadster-Image und lässt Fahrspaß erhoffen.

Der neue MX-5 bringt mit ca. 1050 Kilogramm weniger Gewicht auf die Waage als sein Vorgänger. Auch in der Fahrzeuglänge ist der Neue etwa drei Zentimeter kürzer als die dritte Generation MX-5 und auch zwei Zentimeter flacher. Nur in der Breite ist der Neue gewachsen, allerdings auch nur um gut einen Zentimeter. Der Radstand hingegen ist deutlich vergrößert worden, von 2,27 Meter auf 2,31 Meter, was sich in etwas mehr Bein- und Kniefreiheit bemerkbar machen soll. Wie gehabt bietet der MX-5 eine ausgeglichene 50:50-Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse.

In Sachen Motoren wird es den neuen MX-5 als Vierzylinder-Benziner mit Direkteinspritzung geben. Hier soll ein 1,5 Liter mit 130 und ein 2,0 Liter mit 160 PS zum Einsatz kommen, jeweils als Handschalter mit nun sechs statt zuvor fünf Gängen. Ein Automatikgetriebe ist für den deutschen Markt nicht vorgesehen.

In Sachen Verdeck ist bei Mazda allerdings noch nichts zu 100% entschieden. Hier steht noch aus, ob es neben einer Kunststoff-Variante auch wieder eine Hardtop-Variante geben wird.

 

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