Test: Fitbit Blaze Fitness Tracker

Eine Fitness-Watch, ebenso schick wie intelligent.

Test: Fitbit Blaze Fitness Tracker

Smartwatches gibt es viele, doch die Fitbit Blaze* setzt den Standard ziemlich hoch. Einziges Problem, welches die Blaze einen „über-alle-Klassen-Sieg“ kostet, ist das fehlende GPS. Ansonsten kann die relativ günstige Smartwatch in vielen Punkten positive Erfolge für sich vermerken. Insbesondere die schnelle Verbindung zum Smartphone ist ein großer Pluspunkt gegenüber anderen Modellen.

Die Fitbit Blaze kommt in einer überaus gut gestalteten, handlichen Box. Das Produktdesign könnte von Apple stammen, nur bekommt man die Blaze nach dem Gebrauch auch wieder problemlos verpackt. Neben einer minimalen Anleitung, die eigentlich nur auf die Internetseite hinweist, findet sich hier die Blaze mit passendem Armband und einem Aufladegerät (per USB) wieder. Die Blaze kann oder muss dann kurz zerlegt werden. Die Armbänder lassen sich über einen kurzen Griff am Arretierungsstift einfach auswechseln. Das Messgerät muss dann aus dem Alu-Rahmen gedrückt werden, um es zu laden. Dieser Ladevorgang muss nur etwa alle eineinhalb Wochen wiederholt werden.

Eine Anzeige, wie lange es noch dauert oder welcher Ladestatus bisher erreicht wurde, fehlt leider. Das Setup erfordert einen Dongle, der nicht mehr im Paket enthalten ist. Der Support weist per Hotline daraufhin die Bluetooth-Funktion am PC/Mac zu nutzen. Leider ist der Support nicht fähig gewesen, das erstmalige Setup in der Fernhilfe gestaltet zu bekommen. Ein einfacher Griff meinerseits und das Setup per Smartphone war die einfache Lösung für das Problem. Der Support per Hotline kann getrost als total überflüssig oder ineffektiv abgetan werden.

Eben schnell Gewicht, Größe und Geburtsdatum eingeben und das „smartwatchen“ kann losgehen*. Die Synchronisierung mit dem Smartphone geht blitzschnell und ohne erneute Aufforderung. Einfach Bluetooth am Smartphone aktivieren, die App starten und die Werte werden zusammengeführt. So gut hat dies noch bei keiner Smartwatch im Test funktioniert. Weiter werden die Notifikationen ebenso schnell angezeigt. Leider gibt es an der fitbit blaze nur die Möglichkeit die Mitteilungen in Kurzform zu sehen. Diese können dann für später weggewischt oder ganz als erledigt abgehakt werden. Eine Möglichkeit auf eine SMS bspw. in Kurzform zu antworten gibt es nicht.

Was leider nicht immer funktioniert ist das „Erwachen“ aus dem Ruhemodus nur durch die natürliche Bewegung des Armgelenks. Die Einstellungen direkt an der Smartwatch sind eingeschränkt, doch das ist keinesfalls negativ zu werten. Dadurch ist die Blaze sehr übersichtlich. Mit einem Wisch kommt man auf den aktuellen Tag, kann Schrittzahl, Kalorien und Strecke ablesen. Auch die aktuelle und durchschnittliche Herzfrequenz wird dargestellt. Übersichtlicher wird dies in der App. Ein weiterer Wisch bringt uns in das Menü „Übung“, wo die Fitbit Blaze glänzen kann. Zwar fehlt ihr ein eingebaute GPS-Modul, dafür zeichnet sie alle anderen Werte sehr akribisch auf. Herzwerte, Strecke und „Aktiv-Kalorien“ werden erfasst, egal ob es um Laufen, Radfahrern, Gewichte, Laufband, Elippsentraining oder ein generelles Training geht.

Fitbit Blaze Fazit:

Kurzum, der mangelhafte Support am Telefon und das fehlende GPS (blaze nutzt GPS vom Smartphone) sind die einzigen Punkte, welche die Fitbit Blaze in irgendeiner Form schlecht aussehen lassen. Die Herzfrequenzmessungen waren stets nachvollziehbar und annährend akkurat, ebenso wie die angezeigten Schritte und die zurückgelegten Strecken bei sportlicher Aktivität. Und das alles zu einem durchaus mehr als fairen Preis.

Text und Fotos (c) Fabian Meßner

Mehr Infos / Fitbit Blaze: www.fitbit.com/de/blaze

Fitbit
Fitbit
Entwickler: Fitbit, Inc.
Preis: Kostenlos
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Hinweis:

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