Mazda CX-5 – Der Beginn des Kodo

Revolutioniert die Klasse der Kompakt-SUVs mit beeindruckend effizienter Leistung durch SKYACTIV Technologie

Mazda CX-5 – Der Beginn des Kodo

Es war 2011, da stellte Mazda auf der IAA in Frankfurt den Mazda CX-5 der Weltöffentlichkeit vor. Der Neue reihte sich perfekt in die Klasse der Kompakt-SUV ein und war das erste Modell der Japaner im Kodo-Design. Gebaut wird der CX-5 seitdem in Hiroshima, während seine Motoren und das Fahrwerk ihren Feinschliff in Oberursel erhalten. Wir wollen uns einmal die Faceliftversion des 2012 eingeführten SUV ansehen, solange der Nachfolger noch nicht auf unseren Straßen zu finden ist.

Mazda CX-5 – Der Beginn des Kodo

Die Modellgeschichte des Mazda CX-5

2014 bekam der Mazda CX-5 seine erste Modellpflege, bei der die Serienausstattung erweitert wurde. 2015 folgte dann ein richtiges Facelift, das – vergleicht man es mit anderen Herstellern – aber dennoch dezent ausfiel. So installierten die Japaner einen neuen Kühler, hübschten das Interieur auf, wechselten von einer manuellen auf eine elektrische Parkbremse und setzten Voll-LED-Scheinwerfer auf die Optionsliste. Zudem bekam der SUV neue Fahrassistenzsysteme sowie das Infotainment MZD-Connect.

Das neue Modell erhält ein nochmals überarbeitetes Design sowie die allermodernste Technik und wird wohl Mitte des Jahres bei uns erscheinen. An den stetigen Verbesserungen und der Pflege erkennt man denn auch, dass der Mazda CX-5 eines der wichtigsten Modelle der Japaner ist. Ein Viertel der Verkäufe entfallen auf den SUV: Damit man niemanden vergrätzt, blieben die Design-Retuschen vorsichtig. Gut so, schließlich ist das SUV attraktiv, bekommt ein paar schärfere Konturen und hält das aktuelle Modell, um das es hier eigentlich geht, auch in Zukunft jung.

Mazda CX-5 – Der Beginn des Kodo

Das Exterieur: Dynamik dank Kodo

Und das ist er, der aktuelle Mazda CX-5: Frisch und alles andere als altbacken. So muss er sich nicht vor der Konkurrenz verstecken, sondern begeistert mit einer Verbindung aus sportlich-ästhetischem Auftritt und zeitgemäßer Aerodynamik. Dabei steht Kodo für die Synthese aus Leistung, Effizienz und vor allem der „Seele der Bewegung“, was man an den fließenden Linien erkennen kann. Besonders prägnant: Die Lichtsignatur der optionalen Voll-LED-Scheinwerfer, die (je nach Ausstattung) durch LED-Nebelscheinwerfer ergänzt wird.

Spannend zu beobachten: Man sieht dem Mazda CX-5 nicht auf Anhieb an, dass er ein SUV ist. Klar, er liegt etwas höher und bietet somit einen angenehmen Einstieg, doch halten sich die Design-Anleihen an einen Geländewagen in engen Grenzen. Und das passt, schließlich haben Geländewagen nicht viel mit Sport zu tun. Aber genau das ist bei SUV– also Sports Utility Vehicles – nun mal der Fall. Das haben auch die Mitbewerber verstanden und rücken ihre SUV ebenfalls vom klassischen Geländewagen weg. Dazu passen beim Mazda CX-5 die optionalen 19-Zoll-Felgen und lassen ihn noch sportlicher wirken. Zusammen mit dem konturierten Kühlergrill und der geschwungener Schulter ergibt sich so ein besonders dynamischer Look.

Interieur: Karakuri statt Harakiri

Auch im Interieur erwartet den Fahrer eine sportive Ausrichtung, da das Cockpit genau auf ihn zugeschnitten ist. Funktionalität und Komfort zeigen sich hier vereint, was sich an der ergonomischen Anordnung der Elemente sowie an einer intuitiven Bedienung zeigt. Praktischer Vorteil der elektrischen Parkbremse: Sie schafft Platz für ein zusätzliches Ablagefach. Dennoch bin ich kein Freund der „Knöpfchen-Handbremse“, weil sie einfach nicht in ein sportliches Fahrzeug gehört – ganz zu schweigen, wenn die Elektronik einmal spinnt. Das ändert jedoch nichts daran, dass der Qualitätseindruck passt: Die Materialien fassen sich angenehm an und alles wirkt routiniert verbaut. Das unterstreichen Chromeinfassungen um die Instrumente sowie Interieur-Dekorleisten in Metall-Finish.

Von seiner praktischen Seite zeigt sich das Karakuri Sitzsystem, das viel Flexibilität für den Fahrer und sein Gepäck mitbringt. So lassen sich die Rücksitzlehnen mit nur einem Handgriff umklappen. Ein Zug reicht und schon ergibt sich eine ebene Fläche. Je nachdem, was man einlädt, kann man die Rücksitzlehnen zudem im Verhältnis 40:20:40 umlegen, was die Mitnahme von Skiern oder den Ikea-Einkauf besonders vereinfacht.

Einfach geht auch die Bedienung des MZD Connect Infotainments von der Hand. Es bietet Informationen über das Auto oder den Verkehr, bietet eine Umfassende Konnektivität sowie genügend Unterhaltung für lange Strecken. Es wird über ein 7-Zoll-Display dargestellt, das bei stehendem Fahrzeug als Touchscreen dient. Hier kann man internetbasierte Inhalte aus den sozialen Medien wiedergeben lassen oder die neuesten Verkehrsinformationen studieren. Außerdem zeigt das MZD Connect Geschwindigkeitsbegrenzungen an, was beim Vermeiden von Knöllchen sehr hilfreich sein kann.

Hinzu kommen optionale Live-Services, wie etwa der Zugang zu zahlreichen Web-Radios über die Smartphone-Schnittstelle. Natürlich lassen sich Smartphones zum Telefonieren und Musik-Streaming über Bluetooth koppeln. Hier gibt es ein besonderes Highlight: SMS lassen sich vom Infotainment des Mazda CX-5 vorlesen und über vordefinierter Texte beantworten. Dennoch ist gerade der Versand von SMS eine starke Ablenkung vom Verkehr. Kaum Ablenkung bereitet hingegen die Steuerung des Infotainments über den zentralen Kontroller in der Mittelkonsole – „Multi Commander“ genannt. Sie erfolgt intuitiv durch den Fahrer oder Beifahrer.

Die Motoren pfeifen auf Downsizing

Die aktuelle Motorenpalette des Mazda CX-5 fällt heutzutage auf. Bieten viele Mitbewerber fast ausschließlich kleinvolumige Turbomotoren, halten die Japaner am Hubraum fest. Bei den Benzinern kommen so ausschließlich 2.0 Benziner mit 160 bzw. 165 PS zum Zug – ohne jegliche Aufladung. Die Variante mit Allrad und Automatik-Getriebe sind hier optional, wobei die Fahrleistungen auf ähnlichem Niveau liegen. Wichtiger: Beide Motoren erfüllen die Euro 6 Norm und sind mit Verbrauchswerten von 6 bzw. 6,5 Litern im Mix durchaus sparsam – und das ohne das vielgelobte Downsizing. Top-Motor ist ein 2.5 Liter Vierzylinder mit 192 PS, der es in rund acht Sekunden auf 100 km/h schafft und nur mit Automatik erhältlich ist. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 194 km/h.

Bei den Dieseln vertraut der Mazda CX-5 ebenfalls auf mehr Hubraum, als die Konkurrenz. So bieten die beiden angebotenen Selbstzünder 2.2 Liter Hubraum und leisten 150 bzw. 175 PS. Ihr maximales Drehmoment liebt bei 380 und 420 Nm – was in dieser Klasse mehr ist, als die meisten Mitbewerber bieten können. Allrad ist bei der schwächeren Variante optional und beim stärkeren Diesel serienmäßig. Den Spurt auf 100 km/h absolvieren die 2.2 Liter Diesel in 8,8 bis 9,4 Sekunden, während sich die Verbräuche im Rahmen halten: Zwischen 4,5 und 5,2 Liter Diesel geben die Japaner an. Erfreulich auch, dass beide Motoren die Euro 6-Abgasnorm erfüllen.

Bei den Assistenten zeigt der Mazda CX-5 keine Schwächen.

Zu einem dynamischen Charakter gehört jedoch mehr, als die reine Motorenpower. Und deshalb bringt der Mazda CX-5 ein präzises Handling, das über das gesamte Geschwindigkeitsband aber noch genügend Komfort bereithält. Nervosität ist dem SUV fremd. Dazu tragen auch die Einzelradaufhängung vorne und die Multilenker-Radaufhängung hinten bei. So ermöglicht der Japaner viel Fahrsicherheit – nicht zuletzt durch die ausstattungsabhängigen i-Active-Systeme. Da wäre etwa die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit radargestützter Distanzregelung, die stets den richten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug wahrt. Außerdem bietet der CX-5 ein Pre Crash Safety-System, einen Spurwechsel-Assistent, auch als Toter-Winkel-Warner bekannt, oder einen Querverkehrswarner. Daneben steht ein LED-Lichtsystem mit Fernlichtassistent und anpassbaren Lichtmodi bereit. Vollendet wird die Armada durch den aktiven Spurhalteassistenten mit Lenkunterstützung sowie das City-Notbremssystem.

Ausstattungen – für jeden etwas dabei

Wer sich für den Mazda CX-5 entscheidet, muss selbst in der kleinesten Ausstattungsvariante nicht leiden. So stehen in der Prime Line bereits eine Berganfahrhilfe, elektrische Fensterheber rundum, eine Klimaanlage und ein Audio-System mit Lenkradfernbedienung parat. Mehr braucht man doch eigentlich nicht, oder? Eigentlich nicht, aber es darf doch immer etwas mehr sein. Vor allem, wenn es die Sicherheit betrifft. Und so bietet die nächsthöhere Center Line neben einem chicen Dreispeichen-Sportlenkrad auch einen City-Notbremsassistenten.

uch der Komfort wird hier durch den serienmäßigen Tempomaten gesteigert, während die Freisprecheinrichtung wieder zu den Sicherheitsaspekten zählt. Einen stets kühlen Kopf bewahrt man mit der Klimaautomatik, während der Licht- und Regensensor für gute Sicht sorgen. Außerdem steht erst hier der 7-Zoll MZD Connect Bildschirm auf der Mittelkonsole.

Richtig luxuriös wird es mit der Exclusive Line. Sie bietet neben sicherheitsrelevanten Ausstattungen wie einem Querverkehrswarner oder einem Spurwechselassistenten auch Voll-LED-Scheinwerfer, ein digitales Radio, eine Einparkhilfe vorn und hinten sowie eine Sitzheizung. Die absolute Top-Ausstattung hört beim Mazda CX-5 auf den Namen Sportsline. Sie bietet Voll-LED-Scheinwerfer – hier zudem voll adaptiv – und einen Spurhalteassistenten, der in dieser Ausstattung ebenfalls aktiv ist, anstatt passiv zu warnen.

Für satten Klang sorgt ein Bose-Soundsystem, für schnellen und einfachen Zugang eine Keyless-Funktion und für die entsprechend Optik attraktive 19-Zoll-Leichtmetallräder. Und während das MZD Navi den richtigen Weg weist, mahnt der Müdigkeitserkennung dann und wann zu einer Pause. Autonom fährt der dynamische Mazda CX-5 glücklicherweise noch nicht.

Weitere Informationen findet ihr unter www.mazda.de

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